Ju Jutsu-Kurs (12.05.2026)
An der Grundschule An der Ill stand ein besonderer Schulvormittag auf dem Programm: Im Rahmen des Projekts „Ju Jutsu – Nicht mit mir“ lernten die Kinder, wie sie sich vor Gewalt schützen und in schwierigen Situationen richtig reagieren können. Möglich gemacht wurde das Präventionsprojekt durch die Unterstützung des Fördervereins der Grundschule An der Ill, bei dem sich die Schule herzlich für die Finanzierung bedankt. Ein weiterer Dank gilt dem Ju-Jutsu-Verband, der erfahrene Trainerinnen und Trainer für das Projekt zur Verfügung stellte.
Jede Klasse durfte an einem Vormittag während der ersten drei Unterrichtsstunden an dem Kurs teilnehmen. Zu Beginn beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler im Klassenverband mit dem Thema Gewalt. Gemeinsam wurde besprochen, welche unterschiedlichen Formen von Gewalt es gibt und wie man Gefahrensituationen erkennen kann.
Anschließend arbeiteten die Kinder in Gruppen zusammen und malten Bilder davon, wie sie sich einen „bösen Mann“ vorstellen. Dadurch sollte deutlich werden, dass Gefahren nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind und Vorurteile vermieden werden sollten.
Im praktischen Teil des Projekts ging es anschließend in die Sporthalle. Dort lernten die Kinder einfache Techniken zur Selbstverteidigung und übten, wie sie sich aus gefährlichen Situationen befreien können. Besonders wichtig war dabei die Erkenntnis, dass man laut um Hilfe rufen und Aufmerksamkeit erzeugen soll. Die Kinder probierten unter anderem aus, wie man sich befreien kann, wenn man am Arm festgehalten wird, und dass man dabei laut schreien und wegrennen sollte.
Mit großer Begeisterung und viel Freude waren die Kinder bei den Übungen dabei und konnten an diesem Vormittag wichtige Erfahrungen für ihren Alltag sammeln. Zum Abschluss des Projekttages erhielt jedes Kind eine Urkunde sowie ein Begleitheft für zu Hause, damit die wichtigsten Inhalte gemeinsam mit den Eltern noch einmal besprochen werden können.
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